Burgruine Straufhain, Mittelalterliche Burgruine in Straufhain, Deutschland.
Burgruine Straufhain sind die steinernen Überreste einer mittelalterlichen Befestigung auf einem vulkanischen Berg in der Heldburg-Region Thüringens in etwa 449 Metern Höhe. Die Struktur zeigt noch heute die wesentlichen Merkmale einer Burganlage mit Mauerresten und Grundlagen, die das Layout der damaligen Anlage erkennen lassen.
Die Burg erlebte ihre beste Zeit im 12. Jahrhundert unter den Grafen von Henneberg, die ihr Einflussgebiet im Heiligen Römischen Reich erweiterten. Diese Periode prägte die bauliche Entwicklung und Bedeutung der Anlage.
Die Ruine war Schauplatz von Rittertournieren und Jagdfesten, die Adelige aus der Region anzogen und die Macht der Burgherren zur Schau stellten. Solche Veranstaltungen prägten das Leben auf der Burg und machten sie zu einem wichtigen Treffpunkt für den Adel.
Die Ruine ist über markierte Wanderwege erreichbar, wobei zwei Hauptrouten die Anlage mit dem umliegenden Wald und Aussichtspunkten verbinden. Besucher sollten angemessenes Schuhwerk mitbringen, da die Wege über hügeliges Gelände führen und bei feuchtem Wetter rutschig sein können.
Die Burganlage steht auf einem vulkanischen Berg, dessen Lava vor etwa 140 Millionen Jahren die Berggründung formte. Dieser geologische Untergrund macht die Lage der Burg besonders und verbindet mittelalterliche Geschichte mit uralter Erdgeschichte.
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