Burgruine Tachenstein, Burgruine in Riedenburg, Deutschland.
Die Burgruine Tachenstein ist eine Burganlage bei Riedenburg mit einem noch etwa 10 Meter hohen Bergfried und Grundmauern anderer Gebäude auf einem Höhenzug. Die Anlage liegt auf etwa 450 Metern Höhe und bewahrt noch heute sichtbare Reste von Befestigungsmauern und ehemaligen Gräben.
Die Anlage wurde in der Zeit zwischen 1170 und 1180 erbaut und ist ab 1189 urkundlich belegt. Im Jahr 1329 kam die Burg in den Besitz der bayerischen Herzöge und wechselte später durch Heiraten und Erbfälle mehrfach den Besitzer.
Die Ruine zeigt regionale Bausteine und Steinmetzarbeiten, die für mittelalterliche Befestigungen dieser Gegend typisch sind. Besucher können diese handwerklichen Besonderheiten beim Erkunden der noch erhaltenen Mauern direkt beobachten.
Die Ruine liegt unmittelbar westlich von Riedenburg und befindet sich innerhalb des Naturparks Altmühltal. Feste Wege sind begrenzt, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert und Besucher sollten vor Witterungsänderungen beachten, dass die Strukturen freiliegen.
Die Burg war lange Streitpunkt zwischen verschiedenen Adelsfamilien und wechselte durch komplizierte Erbverhältnisse den Besitz. Diese Konflikte führten letztendlich zum Niedergang der Anlage und erklären, warum heute nur noch Fragmente sichtbar sind.
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