Burgruine Waischenfeld, Burgruine in Waischenfeld, Deutschland
Baudenkmal ist eine Burgruine auf einem Felsplateau in Waischenfeld, Bayern. Die Anlage bewahrt mittelalterliche Mauerabschnitte und eine Toranlage; sichtbare Steinkonstruktionen verteilen sich über das Gelände. Der rund 13 Meter hohe romanische Turm Steinerner Beutel steht auf einem Kalksteinfelsen.
Eine Burg in Waischenfeld wurde 1122 erstmals als „Urbs“ urkundlich erwähnt; das 1079 belegte Geschlecht derer von Waischenfeld erlosch mit Ulrich von Waischenfeld, und nach 1216 ging die Burg an Eberhard III. von Greifenstein über. 1348 kam sie an das Bistum Bamberg. 1430 beschädigten Hussiten die Anlage, im Zweiten Markgrafenkrieg nahmen markgräfliche Truppen sie dreimal ein und brannten sie am 7. Juni 1553 nieder. Seit etwa 1600 diente sie als Getreideboden; die Ruine wurde 1876/77 und 1889 abgebrochen.
Der rund 13 Meter hohe Turm Steinerner Beutel ist das Wahrzeichen von Waischenfeld. Er gehörte zum nördlichsten Teil der Burg, dem Rüssenbacher Burggut, und diente als Wartturm mit Hocheingang. Die sichtbaren Reste zeigen die mittelalterlichen Bautechniken der Region.
Das Gelände ist über die Schloßberg-Straße in Waischenfeld zugänglich, wobei Wege zu verschiedenen Beobachtungspunkten führen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und einige Bereiche steile Abhänge haben.
Der rund 13 Meter hohe Rundturm Steinerner Beutel ist das Wahrzeichen der Stadt und gehörte zum nördlichsten Teil der Burg, dem Rüssenbacher Burggut. Er steht auf einem Kalksteinfelsen und diente ursprünglich als Wartturm mit Hocheingang.
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