Burgruine Weferlingen, Mittelalterliche Burgruine in Oebisfelde-Weferlingen, Deutschland
Burg Weferlingen ist die Ruine einer frühgotischen Wasserburg mit dreiseitiger Anlage, einem quadratischen Burghof und einer Vorburg, die die Kernburg vollständig umschloss. Die Außenmauern mit Fenstern im Renaissancestil sind noch in der Höhe von drei Geschossen erhalten. Der 28 Meter hohe Bergfried, ursprünglich 30 Meter, misst 12 mal 12 Meter bei einer Mauerstärke von 2,5 Metern. Der frühere zehn Meter breite Wassergraben wird heute als Straße genutzt.
Die Burg Weferlingen wurde vermutlich im 13. Jahrhundert von den Herren von Hohenlage als Wasserburg erbaut. 1316 eroberte Herzog Albrecht von Braunschweig sie; später kam sie an das Bistum Halberstadt, das sie um 1500 zum Schloss umbauen ließ. Im 17. Jahrhundert ließ Prinz Friedrich II. von Hessen-Homburg sie ausbauen; ab 1717 war sie unbewohnt, diente als Kornspeicher und brannte Ende 1929 aus.
Der Bergfried wird im Volksmund Grauer Harm oder Grauer Hermann genannt. Seit 2012 dient der Turm als Aussichtsturm, auf dem Burggelände finden Veranstaltungen statt. Der einst vom Wasser der Aller gespeiste Graben wird heute als Straße genutzt.
Das Gelände ist frei zugänglich und liegt in einer ruhigen Landschaft, die sich leicht zu Fuß erkunden lässt. Besucher sollten robustes Schuhwerk mitbringen, da die Weiden bei Nässe rutschig werden können.
Der Bergfried der Burg wird Grauer Harm oder Grauer Hermann genannt. Ursprünglich 30 Meter hoch, misst er heute 28 Meter auf einer Grundfläche von 12 mal 12 Metern bei 2,5 Metern Mauerstärke. Nach der Sanierung wurde er zum Aussichtsturm ausgebaut, am Tag des offenen Denkmals im September 2012 erstmals bestiegen und am 21. Oktober 2012 offiziell freigegeben.
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