Burgruine Zangenstein, Burgruine in Schwarzhofen, Deutschland.
Burgruine Zangenstein ist eine mittelalterliche Burganlage, die auf einem Granitfelsen etwa 370 Meter über dem Schwarzach-Fluss in Bayern thront. Die Ruinen bestehen aus Mauerfragmenten, Palästresten und einem Burgtor, die die Bauweise des Mittelalters zeigen.
Im Jahr 1360 erhielt Otto der Zenger von Schwarzeneck die Genehmigung vom Pfalzgrafen Ruprecht I., die Burg auf dem Granitfelsen zu errichten. Die Kapelle wurde später im 17. Jahrhundert hinzugefugt und zeigt die Entwicklung des Ortes uber Jahrhunderte hinweg.
Die Kapelle aus dem Jahr 1686 zeigt barocke Merkmale und steht neben mittelalterlichen Mauerresten auf dem Gelände. Besucher können sehen, wie verschiedene Epochen in der Architektur des Ortes übereinander lagern.
Die Ruine befindet sich in Privatbesitz und Besuche erfordern vorherige Anmeldung und Genehmigung des Eigentümers. Der Zugang erfolgt durch einen unterirdischen Gang, der zu einem Farmgebäude führt, daher sollte man flache, sichere Schuhe tragen.
Archäologische Ausgrabungen in der Nähe des Burgfelsens brachten einen 2800 Jahre alten Hügelgräber aus der Hallstatt-Zeit zutage. Die Funde von diesem vorgeschichtlichen Platz werden heute im Nabburger Stadtmuseum ausgestellt.
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