Burg Hohenecken, Mittelalterliche Burgruine in Hohenecken, Deutschland.
Hohenecken Castle ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Höhenrücken im Ortsteil Hohenecken, westlich von Kaiserslautern. Die Anlage gliedert sich in mehrere Bereiche, darunter Wohnbereiche, eine Schutzmauer und einen fünfeckigen Bergfried.
Das genaue Gründungsdatum der Burg ist unbekannt; ältere Literatur setzte sie direkt nach der Barbarossaburg in Kaiserslautern (1156) an, doch der fünfeckige Bergfried und die mächtige Schildmauer deuten auf eine Bauzeit um 1200. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde sie den Nachfahren des Ritters Reinhard von Lautern zu Lehen gegeben, die sich fortan von Hohenecken nannten. 1525 wurde sie von aufständischen Bauern eingenommen, am 20. August 1668 nach einwöchiger Belagerung von Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz erobert und 1689 von französischen Truppen gesprengt.
Die Burganlage zeigt noch heute gut erkennbare Merkmale der staufischen Bauweise, insbesondere in den massiven Mauerresten. Der fünfeckige Bergfried ist dabei das auffälligste Einzelelement, das Besucher direkt ins Auge fällt.
Die Ruine ist das ganze Jahr über frei zugänglich, und der Eintritt ist kostenlos. Parkplätze sind in der Nähe der Burgherrenhalle in der Forststraße in Kaiserslautern-Hohenecken vorhanden.
Der fünfeckige Bergfried ist in der mittelalterlichen Burgarchitektur eine eher seltene Form, da die meisten Türme dieser Zeit rund oder viereckig sind. Von der erhöhten Lage der Ruine aus hat man an klaren Tagen einen weiten Blick auf die umliegenden Steinbrüche und Hügel.
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