Burg Hohlach, Mittelalterliche Burg in Simmershofen, Deutschland
Die Burg Hohlach, auch Hohenloch genannt, ist eine abgegangene mittelalterliche Burg in Hohlach, einem Gemeindeteil von Simmershofen. Ihre genaue Form und Lage sind unerforscht: möglich sind Bergfried, Wohnturm oder Motte, mit oder ohne Wassergraben und Ringmauer. Am Nordrand des Dorfes steht ein barockes Herrenhaus von 1718, wohl nicht am Burgplatz.
Ein Wehrturm wurde zwischen 1024 und 1039 unter König Konrad II. errichtet, um eine wichtige Handelsroute von Frankfurt nach Rothenburg und Ochsenfurt zu schützen. Diese frühe Befestigung bildete den Kern einer Anlage, die sich über die folgenden Jahrhunderte entwickelte.
Der Name Hohenlohe stammt von Hohlach: Albert von Weikersheim nannte sich 1178 erstmals „de Hohenloch“, und der Name bedeutet „hochgelegenes Gehölz“ (hohes Loh). Bis ins 14. Jahrhundert hielt die Familie das Geleitrecht an den Handelsstraßen um das Taubertal. Ab 1645 starb die Linie der Enheimer Übel von Ehenheim aus, und das Rittergut ging an die Erben über.
Die mittelalterliche Burg ist abgegangen, ihre genaue Lage unbekannt; vermutet wird sie westlich der Kirche, wo auch das spätere Feste Haus verschwand. Das erhaltene barocke Herrenhaus von 1718 steht am Nordrand von Hohlach. Besucher können die Dorfgassen abgehen und das Herrenhaus sowie den Kirchenbereich sehen, doch sind keine Burgreste sichtbar.
Der Name Hohlach bedeutet wohl „hochgelegenes Gehölz“ (hohes Loh). Erstmals erscheint er 1178 als „Albertus de Hohenloch“, als Adelbert von Weikersheim die Burg als Familiennamen verwendete; sein Bruder Heinrich folgte ab 1182 mit den Formen „Hohenlach“ oder „Holach“.
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