Burg Hohnstein, Mittelalterliche Burgruine in Neustadt, Deutschland
Burg Hohnstein ist die Ruine einer mittelalterlichen Festung auf einem bewaldeten Felsrücken nordöstlich von Neustadt im Harz, Thüringen. Die erhaltenen Mauerreste stehen auf einem markanten Felsvorsprung, und ein Gasthaus am Fuß der Anlage empfängt Besucher.
Die Burg wurde um 1120 von Konrad von Sangerhausen als Stammsitz der Grafen von Hohnstein errichtet, einer Adelsfamilie, die in der Auseinandersetzung zwischen Hohenstaufen und Welfen eine Rolle spielte. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel die Anlage, bis das Gasthaus 1908 als erster dauerhafter Neubau entstand und 2001 nach einer Restaurierung wiedereröffnet wurde.
Der Name Hohnstein leitet sich von den markanten Felsen ab, auf denen die Burg errichtet wurde. Die Ruine und das Gasthaus darunter werden heute von Wanderern genutzt, die auf den Spuren alter Handelswege durch den Harz reisen.
Von Neustadt aus führen markierte Wanderwege zur Ruine, der Aufstieg dauert etwa 30 Minuten. Das Gasthaus unterhalb der Burganlage ist ein guter Ausgangspunkt für längere Touren in die Umgebung.
Das Gasthaus wurde 1908 errichtet und nach einer langen Schließzeit im Jahr 2001 wiedereröffnet, womit es zu den wenigen Gebäuden in der Region gehört, die nach einer so langen Pause wieder in Betrieb genommen wurden. Trotz seiner mittelalterlichen Wurzeln zieht der Ort heute vor allem Wanderer an, die den Harz zu Fuß erkunden.
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