Burg Müneck, Mittelalterliche Burgruine in Breitenholz, Deutschland
Burg Müneck sind Burgruinen auf einem 543 Meter hohen Hügel am südlichen Rand des Schönbuch-Walds bei Breitenholz. Die Überreste zeigen noch einen tiefen Graben und Schutzwälle, die das ehemalige Befestigungssystem des Ortes verdeutlichen.
Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1259, als der Ritter Hugo von Müneck als Ministeriale des Grafen Rudolf von Tübingen einen Hof an das Kloster Kilchberg verkaufte. Diese frühe Verbindung zeigt, dass die Burg bereits im 13. Jahrhundert als Zentrum einer lokalen Herrschaft etabliert war.
Der Name der Burg stammt von den Herren von Müneck, einer lokalen Adelsfamilie, die das Gebiet lange Zeit prägte. Ihr Wappenschild zeigte drei oder vier Punkte in wechselnden Richtungen und ist seit dem 14. Jahrhundert überliefert.
Von Breitenholz führt ein steiler Fußpfad hinauf zur Ruine, oder man nutzt eine sanftere Route, die beim Abenteuerspielplatz startet. Die unterschiedlichen Wege ermöglichen es Besuchern, eine Route nach ihren Fähigkeiten auszuwählen.
Ausgrabungen von 1924 unter Leitung des Burgforschers Konrad Albert Koch enthullten die ursprungliche Grundform und Befestigungsstrukturen der Anlage. Diese wissenschaftliche Untersuchung half, das Verstandnis fur die mittelalterliche Architektur und Verteidigungstechnik des Ortes zu vertiefen.
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