Burg Neukastel, Felsburg in Rheinland-Pfalz, Deutschland.
Burg Neukastel ist die Ruine einer Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert auf einem Sandsteinsporn des Föhrlenbergs, 459 Meter über Leinsweiler. Erhalten sind nur wenige Mauerreste: eine Oberburg mit Aussichtsplattform auf dem Felsen und eine Unterburg mit Felsenhöhle und Halsgraben.
Die Burg wurde von der Salischen Dynastie erbaut und erhielt 1123 ihre erste urkundliche Erwähnung im Zusammenhang mit Heinrich von Neukastel. Sie funktionierte als kaiserliche Burg neben Burg Trifels und war damit Teil der wichtigsten Herrschaftssymbole des Reiches in dieser Gegend.
Der Name Neukastel bedeutet „neue Burg“ und verweist auf einen Ersatz oder eine Ergänzung für eine ältere Anlage. 1252 bzw. 1253 benannte sich Ludwig von Schüpf, seit 1232 Landvogt im Speyergau, nach der Burg. Der 1828 auf den Fundamenten des früheren Maierhofs wieder aufgebaute Slevogthof Neukastel am Bergfuß trägt den Namen bis heute.
Um die Burg zu besuchen, sollte man mit einer moderaten Wanderung und steilerem Gelände rechnen, besonders wenn man die oberen Bereiche erreichen möchte. Geeignetes Schuhwerk und Vorsicht bei den Felsen sind wichtig, da das Gebiet exponiert und windig sein kann.
Der Name Neukastel bedeutet „neue Burg“, wohl weil sie ein älteres Bauwerk ersetzte oder ergänzte. 1330 verpfändete Kaiser Ludwig der Bayer die Burg neben zahlreichen anderen Objekten für 6000 Mark Silber an die Pfalzgrafen Rudolf II. und Ruprecht I. Am Bergfuß wurde der Neukasteler Hof, der ehemalige, 1689 zerstörte Wirtschaftshof der Burg, 1828 wieder aufgebaut; auf diesem Grundstück steht heute der Slevogthof Neukastel.
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