Burgruine Zavelstein, Burgruine in Bad Teinach-Zavelstein, Deutschland
Zavelstein Castle ist eine Burgruine auf einem Bergsporn 560 Meter über dem Meeresspiegel, die das Tal der Teinach überblickt. Die erhaltenen Mauern und Türme zeigen die typische Architektur einer mittelalterlichen Wehranlage dieser Gegend.
Die erste Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1303, als der Ritter Richelin dort lebte. Wenig später, 1311, kam die Anlage in den Besitz der Grafen von Württemberg.
Das Schloss hat seinen Namen von der Lage auf dem Zavelstein, einem markanten Bergsporn. Heute können Besucher sehen, wie die Ruine still in der Landschaft steht und zeigt, welche Rolle solche Befestigungen einst im Leben der Region spielten.
Der Turm von 1844 hat noch begehbare Treppen, durch die man die Höhe erkunden kann. Die Informationstafeln an der Ruine erklären die Bauweise und Geschichte der Anlage.
Im Jahr 1367 suchte Graf Eberhard II. von Württemberg hier Zuflucht, nachdem er einem Überfall in Wildbad entgangen war. Diese dramatische Episode zeigt, wie wichtig die Festung als Rückzugsort in kritischen Momenten war.
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