Burgstall Edelburg, Burgstall (abgegangene Höhenburg) bei Gärtringen, Deutschland
Der Burgstall Edelburg ist eine abgegangene Höhenburg auf 510 m ü. NN, 2500 Meter nordwestlich von Gärtringen an der westlichen Talkante des Gärtringer Tals. Erhalten sind ein rundlicher Burghügel von etwa 20 Metern Durchmesser und ein kreisförmiger Burggraben von noch rund vier Metern Tiefe; auf dem Hügel liegen Schutthügel mit Mauerresten.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Burgstall 1468 als Odlerholtz im Lagerbuch der Kellerei Herrenberg, obwohl die Burg bereits früher entstanden war. Im 15. und 16. Jahrhundert gehörte er dem Adelsgeschlecht der Harder, von 1583 bis 1640 der Gemeinde Gärtringen. Vermutlich wurde die Burg im 16. Jahrhundert aufgegeben.
Im Volksmund heißt die Stelle Hodlenburg, während das Lagerbuch der Kellerei Herrenberg von 1468 sie als Odlerholtz verzeichnet. Von 1583 bis 1640 gehörte die aufgegebene Burg der Gemeinde Gärtringen, der das Gelände noch heute gehört. Zu finden ist der rund vier Meter tiefe Ringgraben am westlichen Rand des Gärtringer Tals.
Die Ruine liegt etwa 2,5 Kilometer nordwestlich von Gärtringen und kann mithilfe von Navigationswerkzeugen gefunden werden. Der Ort ist zu Fuss oder mit dem Auto erreichbar, wobei Besucher beachten sollten, dass es sich um eine freigelegte Ausgrabung handelt.
Der Name Odlerholtz, 1468 im Lagerbuch der Kellerei Herrenberg verzeichnet, ist die älteste schriftliche Erwähnung des Ortes, obwohl die Burg schon früher entstand. Im Volksmund heißt sie auch Hodlenburg. Der ringförmige Graben, noch etwa vier Meter tief, ist das, was man suchen sollte.
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