Burg Kalsmunt, Burgruine in Wetzlar, Deutschland
Burg Kalsmunt ist die Ruine einer Höhenburg auf einem 256 m hohen Basaltkegel, etwa 850 m südwestlich der Wetzlarer Altstadt und 90 m über dem Schillerplatz. Hauptbau ist ein quadratischer Bergfried mit drei Meter dicken Mauern; 1836 wurde ein ebenerdiger Eingang in seine Mauer gebrochen, und seine Plattform dient heute als Aussichtspunkt.
Die Burg wurde um 1180 vom römisch-deutschen Kaiser Friedrich Barbarossa errichtet, um königliche Besitztümer zu schützen. Sie war eine kaiserliche Festung zur Sicherung wichtiger Handelsrouten in dieser Zeit.
Die Burg war Sitz der Zollverwaltung und spielte eine wichtige Rolle im Handel entlang der mittelalterlichen Verkehrswege durch die Region. Menschen konnten hier sehen, wie Macht und Kontrolle über wirtschaftliche Aktivitäten ausgeübt wurden.
Die Ruine liegt auf einem Basaltkegel etwa 850 m südwestlich der Wetzlarer Altstadt, rund 90 m über dem Schillerplatz. 1836 ließ der Verein für Geschichte und Altertumskunde einen ebenerdigen Eingang in die drei Meter dicke Mauer des Bergfrieds brechen; zuvor gelangte man im ersten Stock über ein Turmaufgangsgebäude hinein. Die Aussichtsplattform auf dem Turm beruht auf Beton und Mauerwerk, die im Zweiten Weltkrieg für ein 2-cm-Flakgeschütz eingebaut wurden.
1284 wurde der Hochstapler Tile Kolup, der sich als Kaiser Friedrich II. ausgab, auf dem Kalsmunt festgehalten und verhört, bevor er am 7. Juli 1285 in Wetzlar auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Die Burg wurde nie angegriffen. 1836 ließ der Wetzlarische Verein für Geschichte und Altertumskunde einen ebenerdigen Eingang in die drei Meter dicke Mauer des Bergfrieds brechen; der Zugang erfolgte zuvor im ersten Stock über ein Turmaufgangsgebäude.
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