Buttermoor / Butterbargsmoor, Naturschutzgebiet in Schleswig-Holstein
Das Buttermoor / Butterbargsmoor ist ein Naturschutzgebiet in der Region Holm und Wedel mit einer Flaeche von etwa 105 Hektar. Die Moorlandschaft besteht aus offenen Flaechen mit Heidevegetation, feuchten Bereichen mit Sumpfpflanzen und sandigen Duenen im suedlichen Teil, wo Pflanzen wie Glockenheide, Orchideen und Moorgras unter armen Bodenbedingungen wachsen.
Das Gebiet entstand nach der letzten Eiszeit in einer Senke mit schlechter Drainage, wo sich Torf und andere Vegetation ueber Jahrtausende hinweg aufbauten. Es wurde am 14. Dezember 1992 offiziell unter Schutz gestellt, um die natuerlichen Prozesse dieser Moorlandschaft zu bewahren, nachdem es zuvor durch Entwasserung teilweise ausgetrocknet war.
Der Name Buttermoor verweist auf die Moorlandschaft, die Besucher hier heute noch erleben können. Die offenen Flächen mit Heidesträuchern und Sumpfpflanzen zeigen, wie die Menschen das Land aktiv gestalten: Schafe und Ziegen grasen hier, um zu verhindern, dass Bäume und Büsche überhandnehmen und die Landschaft in einen Wald verwandeln.
Das Gebiet ist ueber mehrere Wege zugaenglich, die es Besuchern erlauben, die Moorlandschaft zu Fuss zu erkunden und Tiere wie Voegel und Amphibien zu beobachten. Informationstafeln entlang der Wege erklaren die Pflanzen, Tiere und Geschichte des Ortes und helfen Besuchern zu verstehen, warum das Gebiet geschuetzt ist.
Seit 2012 brueten Kraiche wieder in den feuchten Teilen des Moores und kehren dort regelmaessig zurueck, um Nester zu bauen und ihre Kueken aufzuziehen. Diese Rueckkehr dieser seltenen und eleganten Voegel zeigt, wie die Wiederherstellung des Landes hilft, Tiere zu unterstuetzen, die auf Feuchtgebiete angewiesen sind.
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