Tecklenburg, Mittelalterliche Burgruine in Tecklenburg, Deutschland.
Die Tecklenburg ist eine Burgruine auf dem Burgberg im Teutoburger Wald, etwa 170 Meter über dem Meeresspiegel. Erhalten sind unter anderem das Mauritztor, ein Tor aus dem 17. Jahrhundert, dessen Erdgeschoss und Teile des ersten Obergeschosses mit einem reich gestalteten Wappenfries noch vorhanden sind. Auch eine 1944 wiederentdeckte Bastion im Nordosten gehört zum Bestand.
Die Burg entstand um 1100 durch den Grafen von Zutphen aus den Niederlanden und diente zunächst der Kontrolle von Handelsrouten. Eine Bannbulle aus dem Jahr 1226 in Folge eines Mordes an Köln zeigt ihre später gewonnene politische Bedeutung.
Die Burgruine dient als Spielstätte der Freilichtspiele Tecklenburg. Das noch vorhandene Tor ist das Mauritztor, das im 17. Jahrhundert unter Graf Mauritz errichtet wurde; Erdgeschoss und Teile des ersten Obergeschosses mit einem reich gestalteten Wappenfries sind erhalten.
Die Ruine liegt auf dem Burgberg auf etwa 170 m ü. NN am Rand des Teutoburger Waldes. Der nordöstliche Eingang ist über die Schloßstraße erreichbar, einen unter Gräfin Anna aufgeschütteten Damm; das dortige Tor, das Mauritztor, bewahrt sein Erdgeschoss und Teile des ersten Geschosses mit einem reich gestalteten Wappenfries. Die Anlage dient heute als Spielstätte der Freilichtspiele Tecklenburg.
1225 versteckte sich Friedrich von Isenberg, der mutmaßliche Mörder des Kölner Erzbischofs Engelbert, auf der Burg; der päpstliche Legat Konrad von Urach belegte 1226 Burg und Stadt mit dem Bann. 1227 zog die Kölner Kirche die Burg ein, da der Graf sie nach ihrer Ansicht durch seine Teilnahme an der Verschwörung verwirkt hatte.
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