Burg Tharandt, Mittelalterliche Burgruine in Tharandt, Deutschland
Burg Tharandt ist eine Burgruine auf einem bewaldeten Hügel am Rand der gleichnamigen Stadt in Sachsen. Von der ursprünglichen Anlage sind noch Mauerreste und Fundamente erhalten, die über das Gelände verteilt sind.
Die Burg wurde Anfang des 13. Jahrhunderts unter Markgraf Dietrich von Meißen als kleine Befestigungsanlage errichtet. Sein Nachfolger Markgraf Heinrich baute sie in den folgenden Jahrzehnten zu einer deutlich größeren Anlage aus.
Die Ruine ist heute ein beliebtes Ziel für Spaziergänger aus Tharandt und der näheren Umgebung, die den Hügel für einen kurzen Ausflug nutzen. Im Burghof laden Holztische und Bänke dazu ein, eine Pause einzulegen und die Aussicht zu genießen.
Das Gelände ist frei zugänglich und kann ohne feste Route erkundet werden. Der Aufstieg zum Hügel führt durch Wald und ist zu Fuß gut zu bewältigen, wenn auch etwas steil.
Während des Hussiteneinbruchs im Jahr 1429 wurden wertvolle Dokumente und Schätze des Kurfürstenhauses zur sicheren Aufbewahrung in die Burg gebracht. Das zeigt, dass die Anlage zu diesem Zeitpunkt noch als vertrauenswürdiger Schutzort galt, obwohl sie militärisch keine führende Rolle mehr spielte.
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