Witzenhöhle, Naturdenkmal-Höhle in Wiesenttal, Deutschland
Die Witzenhöhle ist eine Karsthöhle am Hohlen Berg, etwa 800 Meter östlich von Muggendorf in Wiesenttal. Ihr nach Süden gerichteter Eingang ist rund 9 Meter breit und unter 2 Meter hoch und führt in eine Halle von 35 Metern Länge, 16 Metern Breite und 5 Metern Höhe, die teils mit mächtigen Versturzblöcken bedeckt ist; ein rechteckiger Block wird als Altar bezeichnet. Die Wände sind stellenweise feucht und versintert, es gibt Wasserbecken, und ein sehr enger Zugang zwischen Verbruchblöcken führt zu einer unteren Höhlenetage.
Witzenhöhle, Oswaldhöhle und Wundershöhle bildeten genetisch ein einziges System; getrennt wurden die Höhlen erst bei der Taleintiefung der Wiesent. Johann Friedrich Esper nannte die Witzenhöhle die „schröcklichste und allerschauervollste“ Höhle der Fränkischen Schweiz. Heute ist sie als Geotop 474H005, Naturdenkmal ND-04582 und Höhle C 7 im Kataster der Fränkischen Alb registriert.
Ihren Namen hat die Höhle der Legende nach, weil hier dem slawischen Lichtgott Svantevit, kurz Witt, Opfer dargebracht wurden. Ein mächtiger Versturzblock in der Halle wird als Altar bezeichnet und greift diese Erzählung auf. Die Höhle ist als Geotop 474H005 und Naturdenkmal ND-04582 ausgewiesen und im Höhlenkataster Fränkische Alb als C 7 registriert.
Man sollte festes Schuhwerk tragen, da der Boden uneben und rutschig sein kann. Eine Taschenlampe oder Kopflampe ist notwendig, da die Höhle dunkel ist und es keine künstliche Beleuchtung gibt.
Johann Friedrich Esper nannte die Witzenhöhle die „schröcklichste und allerschauervollste“ Höhle der Fränkischen Schweiz. Ein rechteckiger Versturzblock in der Halle wird als Altar bezeichnet, und zwischen Verbruchblöcken führt ein sehr enger Zugang zu einer unteren Höhlenetage.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.947 Mitwirkenden weltweit.