Christi Auferstehung, Katholische Kirche in Lindenthal, Deutschland.
Christi Auferstehung ist eine katholische Kirche aus rotem Backstein und Sichtbeton mit unregelmäßigem polygonalem Grundriss und vielfach verschachtelten Baukörpern. Ein schlanker Turm mit spiralförmiger Treppe überragt den Bau an der Nordwestecke. Im Inneren verzweigen sich schwere Betonsäulen nach oben zu einem verwinkelten Gewölbe, das über dem Altar seine größte Höhe erreicht.
Die Kirche entstand zwischen 1968 und 1970 und ersetzt einen früheren Bau von 1934, der durch einen Bombenangriff 1944 stark beschädigt wurde. Die Gemeinde hatte sich bereits 1920 gegründet, bevor sie einen dauerhaften Ort für ihre Zusammenkünfte bekam.
Die Fenster Schöpfung, Erlösung, Auferstehung und Marienfenster entwarf Gottfried Böhm; sie bestehen aus je zwei verschmolzenen Kunststoffscheiben mit eingearbeiteter roter Farbe, Messingstiften und Stahlnägeln. Über dem Altar hängt der Korpus eines Kruzifixes aus dem 16. Jahrhundert, und die Backsteine der Wand bilden dahinter ein dünnes Kreuz. Der sechs Meter hohe Tabernakel von Matthäus Winter steht seit 1984 in der Sakramentsnische.
Die Kirche bildet den Fluchtpunkt des Lindenthaler Kanals, der in Ost-West-Richtung vom Aachener Weiher zum Stadtwald führt. Vom kleinen Platz am Kanalende führen breite Treppen aus Backstein und Stein zu den leicht erhöhten Eingängen; der Zugang erfolgt zu Fuß über die von alten Bäumen gesäumte Allee.
Die Fenster entwarf Gottfried Böhm selbst; sie bestehen aus je zwei verschmolzenen Kunststoffscheiben, zwischen denen rote Farbe, Messingstifte und Stahlnägel eingearbeitet sind. Das Kruzifix über dem Altar ist nur der Korpus aus dem 16. Jahrhundert, angebracht auf einer Backsteinfläche, deren Steine ein dünnes Kreuz bilden. Der sechs Meter hohe Tabernakel steht seit 1984 in der Sakramentsnische und wurde von Matthäus Winter entworfen.
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