Christi Himmelfahrt, Kirchengebäude in Kempten (Allgäu)
Christi Himmelfahrt in Kempten ist ein Kirchengebäude aus Beton und Stahl, das zwischen 1969 und 1971 nach Entwürfen des Architekten Robert Gerum erbaut wurde. Das schlichte, kastenförmige Bauwerk zeichnet sich durch große Glasfassaden aus, die viel natürliches Licht in den Innenraum lassen und das Innere mit dem Außenbereich verbinden.
Das Gebäude ersetzt eine ältere Kirche, die in den 1920er Jahren an der Iller errichtet und 1973 abgerissen wurde, nachdem der Neubau fertiggestellt war. Der moderne Bau entstand nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil und spiegelt neue architektonische Ideen wider, wofür Robert Gerum 1971 den BDA-Preis Bayern erhielt.
Der Name Christi Himmelfahrt bezieht sich auf die Himmelfahrt Jesu, ein zentrales Ereignis im christlichen Glauben. Besucher können die schlichte Gestaltung bemerken, die diese spirituelle Bedeutung in einer modernen, zugänglichen Form ausdrückt.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und die offene Raumgestaltung macht ihn für jeden zugänglich. Die großen Fenster sorgen für gute Sichtbarkeit und Orientierung, während die schlichte Ausstattung keine besonderen Anforderungen an Besucher stellt.
Das Gebäude beherbergt einen wertvollen Altar aus dem 15. Jahrhundert, das sogenannte Hohentanner Altar aus einer Kapelle, das Kunstwerke zeigt, die um 1500 entstanden. Diese historischen Kunstschätze bilden einen interessanten Kontrast zur modernen Architektur des Kirchenraums.
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