Christkönig-Kirche, Neuromanische Kirche in Hauenstein, Deutschland
Die Christkönig-Kirche ist eine katholische Pfarrkirche aus rohen Buntsandsteinblöcken, mit zwei unterschiedlich hohen quadratischen Türmen, die eine giebelförmige Westfront flankieren. Der höhere linke Turm trägt ein pyramidenförmiges Ziegeldach mit Kreuz und goldener Kugel, der rechte Turm ein Zifferblatt mit goldenen Ziffern. Eine Pfeilerhalle mit drei Bögen verbindet den linken Turm mit dem angrenzenden Pfarrhaus.
Die Pfarrei Hauenstein wurde für die Bartholomäuskirche von 1788 zu groß, da die Schuhindustrie die Einwohnerzahl von knapp 700 im Jahr 1886 auf 1900 im Jahr 1913 steigen ließ. Nachdem der Erweiterungsplan am 28. November 1927 verworfen worden war, wurde Albert Boßlets Entwurf am 15. Juni 1930 genehmigt. Der erste Spatenstich erfolgte am 2. August 1931, Bischof Ludwig Sebastian legte am 18. Oktober 1931 den Grundstein, und am 20. August 1933 wurde die Kirche geweiht.
Das Fresko in der Kirche zeigt Christus als Pantokrator auf einem Globus, umgeben von Engeln, Patriarchen und Aposteln. Diese religiöse Bildsprache prägt den Eindruck beim Betreten des Kirchenraums.
Die Kirche steht in der Gewanne Schellenbängert in Hauenstein; das Grundstück wurde 1928 nach Prüfung von drei Standorten gekauft. Das Pfarrhaus ist der Kirche vorgelagert und durch eine Pfeilerhalle mit ihr verbunden, die mit dem zweitürmigen Westwerk einen atriumartigen Vorplatz bildet. Sehenswert ist die Pfeilerhalle mit drei Bögen neben dem linken Turm.
Das Fresko an der Chorwand steht auf blutrotem Grund: Christus als Pantokrator thront auf der vom Kreuz durchzogenen Weltkugel, darüber Gottvater, darunter die Apostel und eine Schar aus allen Völkern. 1963 hellte Hans Baumhauer, der Sohn des Malers, das Bild bei einem helleren Anstrich des Innenraums auf.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.819 Mitwirkenden weltweit.