Caelius Mons, Römische Festung Ausgrabungsstätte in Kellmünz, Deutschland.
Das Romerkastell Caelius Mons ist eine Ausgrabungsstatte mit erhaltenen Fundamenten von Mauern und Turmen aus der Spatantike. Die Ruinen zeigen die typische Anordnung einer romischen Kohortenkastelle mit rekonstruiertem Wehrturm auf dem Gelande.
Die Romaner errichteten diese Befestigung im spaten 3. Jahrhundert, um die Donau-Iller-Rhein Limes gegen germanische und alamannische Eindringlinge zu schutzen. Das Kastell wurde in dieser kritischen Grenzregion gebaut, um die romischen Territorien vor Uberfallen zu bewahren.
Das Kastell war Sitz von römischen Beamten, die hier mit lokalen Alamannen-Führern verhandelten. Die Überreste zeigen, wie diese Grenzsiedlung als Ort des Austauschs zwischen zwei Kulturen funktionierte.
Der Ausgrabungspark ist zugänglich und zeigt erhaltene Fundamentstrukturen sowie einen wiederaufgebauten Wehrturm mit Ausstellungsraum. Besucher können das Gelande freizuganglich erkunden und mehr über die Funktion des romischen Kastells erfahren.
Granitblöcke markieren die ehemalige Principia mit ihrem Fahnenheiligtum, wo Soldaten verwaltungstätigkeiten und religiöse Zeremonien durchführten. Dieses Zentrum des Kastells zeigt die Verbindung von militarischer Organisation und spirituellem Leben der romischen Besatzung.
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