Meierei, Kulturdenkmal und Gasthaus in Radebeul, Deutschland.
Die Meierei ist ein zweistöckiges verputztes Gebäude mit dekorativen Fachwerk-Elementen und einem markanten Walmdach in der Nähe der Station Lößnitzgrund. Das Hauptgebäude weist typische Merkmale der Architektur aus dieser Zeit auf und verfügt über einen Gartenpavillon für Außengäste.
Der Ursprung des Gebäudes reicht zurück zu einer Mühle, die Peter Meister betrieb, wobei erste Aufzeichnungen aus dem Jahr 1547 stammen. Im Jahr 1881 wurde sie von den Brüdern Ziller in eine dampfbetriebene Mühle umgewandelt.
Das Gebäude war lange Zeit ein wichtiger Treffpunkt für die Lößnitzkapelle, ein lokales Orchester, das hier regelmäßig auftrat. Die Gaststätte pflegte auf ihre Weise die Traditionen der sächsischen Gastfreundschaft und Geselligkeit.
Das Gebäude befindet sich in der Kötzschenbroda Oberort an der Lößnitzgrundstraße und ist von der nahegelegenen Station gut erreichbar. Besucher können den Garten und die Restaurant-Bereiche nutzen, wobei der Zugang relativ leicht möglich ist.
Das Gelande hatte einst einen Mühlteich, der nach dem Ende der Mahlbetriebe um 1900 in einen Rudersee umgewandelt wurde. Dieser See prägt bis heute das Landschaftsbild der Gegend.
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