Benediktinerkloster Sankt Oswald, Benediktinerkloster in Sankt Oswald, Deutschland
Das Kloster Sankt Oswald ist ein Benediktinerkloster in einem dicht bewaldeten Berggebiet der Oberpfalz, das sich auf etwa 800 Meter Höhe befindet. Neben der Pfarrkirche und den Klostergebäuden liegt eine natürliche Felsenquelle, die seit Jahrhunderten bekannt ist.
Das Kloster wurde 1396 gegründet und beherbergte nacheinander verschiedene Ordensgemeinschaften, darunter Pauliner und Augustiner, bevor es schließlich benediktinisch wurde. Die Gemeinschaft blieb bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts an diesem Ort.
Der Ort ist heute vor allem bekannt für die jährliche Wallfahrt, die Gläubige zu Ostern anlockt und eine lange spirituelle Verbindung zu dem Kloster bewahrt. Die Menschen kommen, um Stille zu finden und die Tradition zu erleben, die das Gemeindeleben prägt.
Die Pfarrkirche auf dem Gelände ist tagsüber für Besucher zugänglich und es gibt ein Restaurant, das traditionelle bayerische Gerichte anbietet. Der Ort liegt in einem waldreichen Gebiet, daher sollte man sich auf Wälder und bergiges Gelände vorbereiten.
Das natürliche Quellwasser unter dem Kloster war im Mittelalter wegen seiner heilenden Eigenschaften bekannt, besonders für Augen- und Gelenkbeschwerden. Dieses Wasser lockte Menschen an, die eine Besserung ihres Zustands erhofften.
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