Veledahöhle, Kulturerbe-Höhle in Bestwig, Deutschland
Die Veleda-Höhle ist eine Naturhöhle in Bestwig mit drei Eingängen, die zu einer zentralen Kammer führen. Die Hauptkammer beeindruckt durch ihre Größe und zeigt natürliche Kalksteinformationen an Decke und Wänden.
Archäologische Ausgrabungen unter Leitung des Geologen Emil Carthaus offenbarten, dass die Höhle in der Eisenzeit besiedelt wurde. Die Funde umfassten menschliche Überreste zusammen mit Keramik und Schmuck, die von längerer Nutzung des Ortes zeugen.
Der Name der Höhle geht auf Veleda zurück, eine germanische Seherin, der nach Überlieferungen dieser Ort als Zufluchtsort diente. Besucher können an den Wänden noch heute Spuren alter Besiedlung erkennen, die von Menschen erzählen, die hier Schutz suchten.
Der Eingang der Höhle ist über einen kurzen Fußweg von ausgewiesenen Parkplätzen erreichbar. Besucher sollten angemessene Beleuchtung mitbringen und feste Schuhe tragen, da der Untergrund uneben und teils rutschig sein kann.
Eine schmale Passage führt tiefer in die Höhle und öffnet sich zu einer zweiten Kammer, wo Forscher eine bemerkenswerte Anzahl alter Knochen entdeckten. Dieses Netzwerk von Kammern und Gängen gibt Besuchern einen Eindruck davon, wie frühe Menschen die verschiedenen Räume nutzten.
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