Dengelstein, Naturdenkmal und Geotop in Durach, Deutschland
Der Dengelstein ist ein Findling im Kemptener Wald bei Durach und gehört zu den größten Moränenblöcken der Region. Das Naturdenkmal misst etwa 14 mal 19 Meter und ragt erheblich aus dem Waldboden heraus.
Der Stein wurde während der letzten Eiszeit vor etwa 18.000 Jahren vom Iller-Gletscher vom Rottachberg hierher transportiert. Dieser Transport über große Entfernungen ist typisch für Findlinge, die Gletscher als natürliche Transportmittel nutzten.
Lokale Überlieferungen deuten darauf hin, dass der Ort als keltische Kultstätte für Pferdeopfer diente, ohne bestätigte archäologische Beweise.
Der Stein liegt im Wald und ist zu Fuß über Waldwege erreichbar, die von Durach aus markiert sind. Der Ort ist frei zugänglich, aber besonders nach feuchtem Wetter können die Wege rutschig werden.
Die regionale Folklore erzählt, dass der Teufel seinen Sichel an diesem Stein schärft, bevor Unheil droht - daher stammt der Name Dengelstein. Diese volkstümliche Sage hat das Denkmal über Generationen in der lokalen Erinnerung verankert.
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