Cornelienkirche, Gotische Kirche in Bad Wimpfen, Deutschland
Die Cornelienkirche ist eine Saalkirche aus unverputzten Bruchsteinen mit rechteckigem Grundriss, Strebepfeilern und Fenstern an den Längsseiten. Sie hat keinen Kirchturm, nur einen kleinen Dachreiter, und einen vermauerten Chorbogen im Ostgiebel. Im Inneren zeigt ein neugotisches Bleiglasfenster Christus in der Mandorla über einem schlichten steinernen Altar mit Holzkruzifixus.
Eine Maria geweihte Kirche ist seit dem 14. Jahrhundert belegt und wurde 1444 erstmals Cornelienkirche genannt. Der heutige Bau wurde laut einer Inschrift am Nordportal ab 1476 erbaut oder umgebaut, das Patronat lag beim Wormser Domkapitel. Der Name geht vermutlich auf die von der Chronik des Dekans Burkard von Hall Ende des 13. Jahrhunderts verbreitete Annahme zurück, die römische Siedlung habe Cornelia geheißen.
Im Volksmund heißt sie Tillykapelle, weil Tilly der Überlieferung nach am 6. Mai 1622 hier den Aufmarschplan der Schlacht entwarf. Der Name Cornelienkirche geht nicht auf den heiligen Cornelius zurück, sondern vermutlich auf die in der Chronik des Dekans Burkard von Hall Ende des 13. Jahrhunderts verbreitete Annahme, die römische Siedlung habe Cornelia geheißen. Ab 1740 diente sie als Heuschober.
Die Kirche steht östlich des Stadtkerns von Wimpfen im Tal an der Straße nach Heilbronn, unmittelbar an der Brücke der Elsenztalbahn über die Straße; auf etwa 150 m Höhe ist sie die tiefstgelegene evangelische Kirche Württembergs. Der Neckar überschwemmte sie mehrfach, zuletzt 1993, danach wurden die Uferdämme verstärkt. Ein einst größerer Friedhof bei der Kirche diente auch Jagstfeld jenseits des Neckars.
Die Kirche wird im Volksmund auch Tillykapelle genannt: Der Überlieferung nach hatte Tilly während der Schlacht bei Wimpfen am 6. Mai 1622 hier sein Hauptquartier und entwarf in der Kirche den Aufmarschplan. Der Name Cornelienkirche geht nicht auf den heiligen Cornelius zurück; vermutlich beruht er auf der in der Chronik des Dekans Burkard von Hall Ende des 13. Jahrhunderts verbreiteten Annahme, die römische Siedlung beim Wimpfener Kastell habe Cornelia geheißen.
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