Corneliusbrücke, Bogen- und Straßenbrücke im Tiergarten, Berlin, Deutschland
Die Corneliusbrücke ist eine Straßen- und Bogenbrücke, die einen Kanal in Berlin-Mitte überquert und Fahrzeuge sowie Fußgänger verbindet. Das Bauwerk aus Beton weist eine charakteristische Konstruktion auf, die sowohl den Verkehrsfluss als auch die Durchfahrt von Wasserfahrzeugen ermöglicht.
Die Brücke wurde 1875 erbaut und nach Kriegsschäden 1955 vollständig wiederaufgebaut. Dieser Wiederaufbau zeigt Berlins Bemühungen, seine Infrastruktur nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufzubauen.
Die Brücke trägt den Namen von Peter von Cornelius, einem Maler, der im 19. Jahrhundert an der künstlerischen Gestaltung des Berliner Doms arbeitete. Der Name erinnert an eine prägende Künstlerpersönlichkeit der Stadt.
Besucher können die Brücke zu Fuß oder mit dem Fahrrad nutzen und dabei die Verbindung zwischen Corneliusstraße und den Uferwegen beobachten. Die beste Zeit für einen Besuch ist bei gutem Wetter, wenn die Kanäle besonders aktiv sind und man Bootsverkehr sehen kann.
Im Jahr 2011 wurde die Brücke grundlegend saniert, wobei die Uferbefestigungen entfernt und neue Spundwände zur Verstärkung der Kanalwände eingebaut wurden. Diese umfangreichen Arbeiten machten die Brücke sicherer und verlängerten ihre Lebensdauer für kommende Jahrzehnte.
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