Deutsches Harmonikamuseum, Musikinstrumentenmuseum in Trossingen, Deutschland
Das Deutsche Harmonikamuseum nutzt Bau V des alten Hohner-Firmengeländes in Trossingen. Die Sammlung umfasst etwa 25.000 Mundharmonikas, 500 Akkordeons, Harmonien, Sheng und Maultrommeln sowie Dokumente der Harmonikaindustrie. Die Ausstellung zeichnet die 1857 gegründete Firma Hohner nach und zeigt die Hohner Magic-Organa, einen Musikautomaten mit Akkordeon und Schlagzeug von 1931.
Das Museum wurde 1991 mit Unterstützung Baden-Württembergs im Stadtzentrum von Trossingen eröffnet. 2016 zog es in Bau V des alten, bis 1995 genutzten Hohner-Firmengeländes um. Finanziert wurde der Umzug durch ein Vermächtnis von Margarita Fuchs-Hohner (1929–2011), die Stadt Trossingen und das Land. Die 1857 gegründete Firma Hohner hatte die übrigen Trossinger Mundharmonikahersteller aufgekauft.
Trossingen wurde zum Sitz der größten Mundharmonikahersteller der Welt, und Marktführer Hohner kaufte im Laufe der Jahre die Konkurrenten auf; das Museum beschränkt sich dennoch nicht auf Hohner. Es besitzt zudem ein Archiv, in dem Spielfilme und Dokumentationen über Mundharmonikas gezeigt werden, und es veranstaltet Vorträge, Workshops und Konzerte.
Das Museum nutzt Bau V des alten Hohner-Firmengeländes im Zentrum Trossingens, wohin es 2016 umzog. Planen Sie Zeit für rund 25.000 Mundharmonikas, 500 Akkordeons und Archivfilme ein und prüfen Sie das Programm aus Vorträgen, Workshops und Konzerten.
Das Museum besitzt das größte spielbare Knopfakkordeon der Welt, ein von Hand bedientes Zungeninstrument und kein Blasinstrument. Zudem zeigt es Mundharmonikas, die in beiden Weltkriegen von Kugeln durchschossen wurden, sowie die Hohner Magic-Organa, einen Musikautomaten von 1931 mit Akkordeon und Schlagzeug.
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