Dorfkirche Bollersdorf, Feldsteinkirche in Bollersdorf, Deutschland
Die Dorfkirche Bollersdorf ist ein Feldsteinbau mit einfacher rechteckiger Grundform, einer Chor-Apsis an der Ostseite und einem quadratischen Westturm. Der Turm wurde nach einem Brand in den 1950er Jahren erneut aufgebaut und tragt ein typisches Spitzendach.
Das Feldsteinmauerwerk stammt aus dem 15. oder fruhen 16. Jahrhundert, als die Kirche in der wachsenden Siedlung errichtet wurde. Der westliche Turm kam 1861 hinzu und das Gebaeude wurde nach schweren Brandschaeden in den 1950er Jahren grundlegend erneuert.
Die Kirche prägt das Ortsbild von Bollersdorf und dient seit Jahrhunderten als Treffpunkt für die evangelische Gemeinde. Ihr einfaches Aussehen mit dem massiven Feldsteinmauerwerk spiegelt die bescheidenen Anfänge der dörflichen Bauweise wider.
Die Kirche liegt in der Maerkischen Schweiz Naturpark-Region und ist leicht zu erreichen von Bollersdorf aus. Besucher sollten respektvolle Kleidung tragen und damit rechnen, dass Gottesdienste und private Anlaesse die Zugaenglichkeit einschraenken koennen.
Der Westturm von 1861 ersetzte einen Holzturm, den Helene Charlotte von Friedland 1793 abtragen ließ, nachdem ein Sturm ihn einzustürzen drohte. Eine Urkunde in der Kugel des neuen Turms berichtet davon und nennt sie, geborene von Lestwitz, sowie den Müncheberger Bürgermeister Friedrich Krahmer.
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