Monte Troodelöh, Gipfel im Stadtteil Rath/Heumar, Deutschland.
Der Monte Troodelöh ist mit 118,04 m ü. NHN die höchste Erhebung der Stadt Köln. Er liegt auf einem ansteigenden Hang im Königsforst am Wolfsweg, zwischen der Einmündung Pionier-Hütten-Weg und der Kreuzung mit dem Brück-Forsbacher Weg. Am Ort trägt ein Findling eine Bronzetafel mit der Höhenangabe; östlich oberhalb des Wolfswegs steigt das Gelände bis etwa 130 m am Großen Steinberg an, der bereits zu Bensberg in Bergisch Gladbach gehört.
Im November 1999 erwanderten Mitarbeiter der Kölner Stadtverwaltung die damals kaum bekannte, mit 116,7 m verzeichnete höchste Erhebung und stellten ein provisorisches Gipfelkreuz auf. Nach einer Neuvermessung durch das städtische Amt für Liegenschaften, Vermessung und Kataster im Jahr 2000 wurde die Höhe auf 118,04 m ü. NHN korrigiert. 2001 installierte die Sektion Rheinland-Köln des Deutschen Alpenvereins ein neues Kreuz mit Bronzetafel, das die Forstverwaltung bald durch einen Findling mit der Tafel ersetzte.
Der Name des Gipfels stammt aus einem Wettbewerb der städtischen Mitarbeiterzeitung von 2001 und setzt sich aus den Nachnamen Troost, Dedden und Löhmer zusammen, dreier Mitarbeiter, die die Stelle 1999 erkundet hatten. Ein Findling trägt heute die Bronzetafel, die zuerst die Sektion Rheinland-Köln des Deutschen Alpenvereins auf einem Gipfelkreuz anbrachte. Wanderer tragen sich in ein Gipfelbuch ein, das in einem Fach liegt; im April 2024 lagerten vierzehn vollgeschriebene Exemplare im Historischen Archiv der Stadt Köln. Der Ort kommt zudem im Lied „Mer sin Eins“ der Band Kasalla vor, in derselben Zeile wie der Pletschbach.
Der Wolfsweg führt direkt auf den Gipfel und verbindet sich mit mehreren Wanderrouten durch den Königsforst. Der Aufstieg ist kurz und unkompliziert, auch für gelegentliche Wanderer gut zu bewältigen.
Der Name setzt sich aus den Nachnamen von drei Stadtangestellten zusammen - Troost, Dedden und Löhmer - die den Hügel durch einen Wettbewerb in einer Mitarbeiterzeitschrift berühmt machten. Diese ungewöhnliche Namensgebung zeigt, wie ein lokales Alltagsprojekt zu einem stadtweiten Wahrzeichen wurde.
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