Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Mittelalterliches Kloster in Hünfelden, Deutschland
Kloster Gnadenthal ist ein Klosterkomplex in Hünfelden, Hessen, der eine Kirche, Wohngebäude, Gästehäuser, eine Kunstgalerie und landwirtschaftliche Gebäude umfasst. Das Ensemble bildet eine in sich geschlossene Gemeinschaft, in der Gottesdienst, Kulturleben und Landwirtschaft nebeneinander bestehen.
Das Kloster wurde 1235 als Zisterzienserinnenkonvent unter dem lateinischen Namen Vallis Gratiae gegründet. Im 16. Jahrhundert nahm die Gemeinschaft den protestantischen Glauben an, und 1969 öffnete sie sich als ökumenisches Zentrum für Menschen verschiedener Konfessionen.
Der Name Gnadenthal, auf Latein Vallis Gratiae, ist noch heute auf dem Gelände spürbar: Die alten Steingebäude stehen ruhig beieinander und laden zu einem Gang durch den Innenhof ein. Kunstausstellungen und Konzerte finden regelmäßig in den historischen Räumen statt und ziehen Besucher an, die nicht unbedingt religiös sind.
Das Gelände kann frei erkundet werden, und im klostereigenen Laden gibt es Bücher und landwirtschaftliche Produkte zu kaufen. Wer länger bleiben möchte, kann in einem der Gästehäuser übernachten, eine Reservierung im Voraus wird jedoch empfohlen.
Das Kloster liegt direkt an einem regionalen Radweg, was es zu einem natürlichen Halt für Radfahrer macht, die durch den Taunus fahren. Viele von ihnen entdecken den Ort zufällig und bleiben länger, als sie ursprünglich geplant hatten.
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