Dominikanerkloster St. Albert, Dominikanerkloster im Stadtteil Wahren, Leipzig, Deutschland
Das Dominikanerkloster St. Albert ist ein Benediktinerinnenkloster in Leipzig mit einer Hallenkirche aus Backstein und einem Glockenturm auf der Ostseite des Komplexes. Die schlichte Bauweise mit verputztem Mauerwerk charakterisiert die religiose Stätte im Stadtgebiet.
Das ursprüngliche Dominikanerkloster wurde 1231 als Paulinerkirche gegründet und blieb bis 1539 aktiv, bevor die Reformation zu seiner Schliessung führte. Nach Jahrzehnten der Untätigkeit wurde es im 20. Jahrhundert wiederbelebt und erneut für religiöse Zwecke genutzt.
Das Kloster war über Jahrhunderte ein Ort des Studiums und der Gelehrsamkeit in Leipzig. Heute prägen die schlicht gehaltenen Räume und die Ordensgemeinschaft den Charakter dieses Ortes.
Das Kloster ist täglich zugänglich, wobei Messen um 8:00 Uhr von Montag bis Samstag stattfinden, mit zusätzlichen Sonntagsgottesdiensten um 8:15 Uhr und 10:00 Uhr. Besucher sollten sich auf ein ruhiges, andächtiges Umfeld einstellen und die religiöse Natur des Ortes respektieren.
Wahrend des Zweiten Weltkriegs bot der damalige Superior Aurelius Arkenau dem Kloster Zuflucht für Deserteure, Juden, Kommunisten und Zwangsarbeiter. Er organisierte sogar medizinische Hilfe und Fluchtdokumente für diese verfolgten Menschen.
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