Maria-Magdalena-Kirche, Gotische Backsteinkirche in Putbus, Deutschland
Die Maria-Magdalena-Kirche ist ein Backsteingebäude in Putbus, das im Stil der Gotik erbaut wurde und sich durch ihre roten Mauern auszeichnet. Das Bauwerk hat einen dreistöckigen Turm, ein Hauptschiff und einen geraden Chor, die alle aus Ziegeln gefertigt sind.
Die Kirche wurde erstmals 1249 urkundlich erwähnt und diente der Familie Putbus ab 1351 als Grabstätte. Nach etwa 500 Jahren endete diese Funktion 1860, wodurch die Kirche ihre enge Verbindung zur Geschichte einer lokalen Adelsfamilie bewahrt.
Der Name der Kirche erinnert an Maria Magdalena, die in der christlichen Tradition eine wichtige Figur ist. Der Altar zeigt kunstvolle Reliefs, die biblische Szenen darstellen und den Besuchern die religiösen Geschichten vor Augen führen.
Die Kirche bietet Besuchern regelmäßig Orgelkonzerte in den Sommermonaten, bei denen man Musik in diesem mittelalterlichen Raum erleben kann. Wer die Kirche besucht, sollte auf den unebenen Boden und die begrenzte Beleuchtung in einigen Bereichen vorbereitet sein.
Unter dem Ostchor der Kirche befindet sich eine Familiengruft mit 28 Sarkophagen, darunter die des Fürsten Wilhelm Malte I. und seiner Ehefrau. Diese unterirdische Begräbnisstätte bewahrt Überreste von Generationen einer Fürstenfamilie, die einst die Region regierte.
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