St. Mariä Himmelfahrt, Religiöses Baudenkmal in Münster, Deutschland.
Die Kirche St. Mariä Himmelfahrt, genannt Dyckburg-Kirche, steht im Münsteraner Stadtteil Dyckburg auf dem Gelände einer ehemaligen Burg, von der nur Fragmente erhalten sind. Kern ist die kleine, 1740 eingeweihte Loreto-Kapelle nach dem Vorbild der Kapelle im italienischen Wallfahrtsort Loreto; Ende des 19. Jahrhunderts ergänzte der Münsteraner Architekt Rincklake einen Rundbau als Kirchenraum und einen neobarocken Chorbereich.
Die Kirche steht auf dem Gelände einer ehemaligen Burg, die dem Bischof von Münster militärisch diente; Bischof Franz von Waldeck hatte dort 1534 und 1535 sein Hauptquartier während der Belagerung des von den Täufern beherrschten Münster. Um 1700 beauftragte Dompropst Ferdinand von Plettenberg den Barockbaumeister Johann Conrad Schlaun mit einem Herrensitz samt kleiner Kapelle, die 1740 geweiht wurde und nach dem Vorbild der Kapelle von Loreto entstand. Ende des 19. Jahrhunderts ergänzte der Münsteraner Architekt Rincklake einen Rundbau als Kirchenraum und einen neobarocken Chor. Von 1949 bis 2008 war sie Pfarrkirche der kleinen Dyckburg-Gemeinde, seit 2010 gehört sie zur Pfarrgemeinde Sankt Petronilla in Münster-Handorf; im Juni 2025 wurde der Verkauf an die rumänisch-orthodoxe Metropolie zum 1. Dezember 2025 bekannt.
Der Eingangsbereich heißt bis heute Loreto-Kapelle, nach dem Vorbild der 1740 geweihten Kapelle: einem Gebäude im Marien-Wallfahrtsort Loreto in Italien. Von 1949 bis 2008 war die Dyckburgkirche Pfarrkirche der kleinen Dyckburg-Gemeinde; seit 2010 gehört sie zur Pfarrgemeinde Sankt Petronilla in Münster-Handorf.
Die Kirche liegt im Stadtteil Dyckburg im Nordosten der Münsteraner Innenstadt, auf dem Gelände der ehemaligen Burg, von der neben ihr Fragmente erhalten sind. Sie gehört zur Pfarrgemeinde Sankt Petronilla in Münster-Handorf, deren Termine die Gottesdienstzeiten bestimmen. Bei der Renovierung 2011 wurde die Pfeifenorgel durch ein elektronisches Instrument der Firma Ahlborn (Modell PRAELUDIUM III) ersetzt; die Wiederbeschaffung einer Pfeifenorgel wird angestrebt.
Der Eingangsbereich der Kirche heißt bis heute Loreto-Kapelle, nach dem Marien-Wallfahrtsort Loreto in Italien, der als Vorbild für die 1740 eingeweihte Kapelle diente. Die 1966 von Alexander Schmieding erbaute Pfeifenorgel mit 22 Registern auf drei Manualen und Pedal wurde Ende 2011 im Zuge einer Renovierung ausgebaut und durch ein elektronisches Instrument der Firma Ahlborn (Modell PRAELUDIUM III) ersetzt.
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