Mildenburg, Mittelalterliche Burg in Miltenberg, Deutschland
Burg ist eine Steinburg, die auf einem Hügel über Miltenberg thront und mit Wällen, Türmen und Bastionen ausgestattet ist, die verschiedene Bauphasen widerspiegeln. Das Gebäude erstreckt sich über mehrere Ebenen mit dicken Mauern und unterirdischen Kammern, die ein großes Labyrinth von Räumen und Gängen bilden.
Ab 1144 auf einem Nordsporn des Greinbergs errichtet, wohl von Burkard von Weinsberg im Auftrag König Konrads III., kam die Burg um 1200 an den Erzbischof von Mainz und ist 1226 als „Miltinberg“ belegt. 1525 im Bauernkrieg erobert, 1552 im Zweiten Markgrafenkrieg zerstört und erneut eingenommen, wurde sie unter Erzbischof Daniel Brendel von Homburg teilweise wieder aufgebaut. 1803 fiel sie an den Fürsten von Leiningen; 1979 kaufte die Stadt Miltenberg die Anlage.
Der Name stammt von mittelhochdeutsch milte (gütig, freigebig) und bërc (Berg oder Burg) und rühmt die Milde König Konrads III.; der Burgname ging auf die Stadt Miltenberg über. Seit Juli 2011 beherbergt die Burg das Museum Burg Miltenberg mit rund 170 Kunstwerken des 20. und 21. Jahrhunderts, russischen und griechischen Ikonen des 16. bis 19. Jahrhunderts sowie über 180 rumänischen Hinterglasikonen.
Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege und Treppen uneben und teilweise steil sind. Der Zugang zu bestimmten Bereichen erfordert möglicherweise körperliche Anstrengung, und nicht alle Teile des Gebäudes sind für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet.
Seit Juli 2011 beherbergt die Burg das Museum Burg Miltenberg: rund 170 Kunstwerke des 20. und 21. Jahrhunderts (Sammlung Jürgen Lenssen), russische und griechische Ikonen des 16. bis 19. Jahrhunderts (Sammlung Diözese Würzburg) sowie über 180 rumänische Hinterglasikonen (Sammlung Joachim und Marianne Nentwig).
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