Edignalinde, Großblättrige Linde an der Sankt Sebastian Kirche in Puch, Deutschland
Die Edignalinde ist eine große Lindenbaumart neben der Kirche Sankt Sebastian in Puch und zählt zu den bemerkenswertesten Naturdenkmälern der Region. Der Baum hat einen massiven Stamm und beeindruckt durch seine Größe und das Alter, das sich in seinem Wuchs zeigt.
Die erste schriftliche Erwähnung des Baumes stammt aus dem Jahr 1347 und zeigt seine lange Geschichte in dieser Gegend. Seitdem ist der Baum ein bekanntes Wahrzeichen geblieben, das Generationen von Menschen angezogen hat.
Der Baum ist in der katholischen Tradition mit der heiligen Edigna verbunden, die einer Legende nach als Einsiedlerin in seinem hohlen Stamm lebte. Diese Geschichte macht den Ort zu einem Wallfahrtsziel für Gläubige, die die Verbindung zwischen Natur und Spiritualität suchen.
Der Baum ist leicht zu erreichen, indem man der Straße Edignaweg folgt, die direkt zum Ort führt und GPX-Koordinaten zur Verfügung stehen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen, da der Zugang zu Fuß erfolgt und die Umgebung des Friedhofs erkundet werden kann.
Das Innere des Baumes ist teilweise hohl, was historisch eine kleine Behausung bot und heute ein faszinierendes Merkmal des Naturmonuments ist. Diese Mulde macht den Baum zu etwas Besonderem und unterscheidet ihn von anderen alten Linden in der Region.
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