Edith-Stein-Kirche, Katholische Filialkirche in Neuallermöhe, Deutschland.
Die Edith-Stein-Kirche ist ein moderner Sakralbau mit runder Grundform und rötlich-gelben Backsteinfassaden in Neuallermöhe. Das Gebäude hat großformatige Fenster in Kreuzform, einen flachen Dachaufbau mit Süddachneigung und ein markantes Dachkreuz.
Das Gebäude entstand zwischen 1991 und 1992 als Teil der Entwicklung neuer Wohngebiete in Bergedorf. Die Konsekration fand am 31. Januar 1993 durch Weihbischof Hans-Jochen Jaschke statt.
Die Kirche trägt den Namen der heiligen Edith Stein, einer jüdischen Philosophin und Karmelitin, die während des Zweiten Weltkriegs ermordet wurde. Der Name prägt das geistige Leben des Ortes und verbindet das Gebet hier mit einem Vermächtnis der Versöhnung.
Der beste Zugang ist über die S-Bahn-Station Nettelnburg, von wo aus man zu Fuß die Kirche erreicht. Die regelmäßigen Gottesdienste finden an Sonntagen sowie an bestimmten Wochentagen statt.
Die Orgel wurde 1998 eingebaut und besitzt ein besonderes Merkmal: ihr Gehäuse folgt der runden Form des Kirchenraums. Mit über 1000 Pfeifen bietet das Instrument eine beeindruckende Klangqualität, die sich an die moderne Architektur anpasst.
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