Edith-Stein-Kirche, Katholische Filialkirche in Neuallermöhe, Deutschland.
Die Edith-Stein-Kirche ist ein moderner Sakralbau mit runder Grundform und rötlich-gelben Backsteinfassaden in Neuallermöhe. Das Gebäude hat großformatige Fenster in Kreuzform, einen flachen Dachaufbau mit Süddachneigung und ein markantes Dachkreuz.
Das Gebäude entstand zwischen 1991 und 1992 als Teil der Entwicklung neuer Wohngebiete in Bergedorf. Die Konsekration fand am 31. Januar 1993 durch Weihbischof Hans-Jochen Jaschke statt.
Die Kirche ist der heiligen Edith Stein gewidmet, einer jüdischen Philosophin und Karmelitin, die 1942 in Auschwitz ermordet wurde. Ein Bild im offenen Foyer und eine Kopfplastik im Vorraum stellen sie dar. Die neu gegossene Bronze-Glocke trägt als Inschrift ihren Satz: „Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott.“
Die Kirche steht in Neuallermöhe, erreichbar von der S-Bahn-Station Nettelnburg. Der Komplex ist an zwei Seiten von Gemeinderäumen und an der Straßenfront von einer in den Glockenträger auslaufenden Wand umgeben; der Zugang führt über den niedrigen Backsteinanbau mit dem vergitterten Tor. Große kreuzförmige Fenster und Öffnungen sind die einzigen Lichtquellen.
Die für die Kirche neu gegossene Bronze-Glocke zeigt die Muttergottes im Strahlenkranz, ein Abguss der einzigen erhaltenen Glocke des Hamburger Doms (Celsa, 1487, heute in St. Nicolai in Altengamme). Als Inschrift trägt sie ein Wort Edith Steins: „Wer die Wahrheit sucht, der sucht Gott“.
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