Martin-Opitz-Bibliothek, Forschungsbibliothek in Herne, Deutschland.
Die Martin-Opitz-Bibliothek ist eine Forschungsbibliothek in Herne mit rund 360.000 Bänden, 12.000 Zeitschriften und 10.000 Karten. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf deutschen Kulturtraditionen und Geschichten in Osteuropa.
Die Bibliothek wurde 1948 gegründet und 1989 offiziell etabliert, nachdem sie 80.000 Bände aus der Bibliothek des Deutschen Ostens übernahm. Diese Übertragung bildete die Grundlage für die umfangreiche Sammlung zur deutschsprachigen Geschichte der Region.
Die Sammlung spiegelt die Verbindungen zwischen deutschsprachigen Gemeinschaften und Osteuropa wider, mit Materialien in mehreren Sprachen, die diese historischen Beziehungen dokumentieren. Besucher können hier die kulturelle Vielfalt und die Lebenswirklichkeiten dieser Regionen in den Beständen erkunden.
Die Bibliothek bietet kostenfreien Zugang zu ihren Materialien und nimmt am Netzwerk Books-on-Demand teil, das digitalisierte Werke vor 1900 bereitstellt. Besucher finden vor Ort alle notwendigen Recherchemoglichkeiten und Fachberatung fur ihre Suche.
Die Bibliothek beherbergt spezialisierte Archive wie die Sammlung des Verbandes fur deutschstammige Familienforschung und die Historische Gesellschaft Wolhynien. Diese Archive bewahren dokumentarische Zeugnis von Familie und Gemeinschaften, die oft in anderen Institutionen nicht zu finden sind.
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