Schloss Heuckewalde, Wasserburg in Gutenborn, Deutschland
Heuckewalde ist eine Wasserburg in Gutenborn mit einer vierteiligen Struktur in trapezoidaler Form und einem Turm von 39 Metern aus Sandsteinblöcken. Die Burg ist von Wassergräben umgeben und zeigt sowohl romanische als auch barocke Bauelemente.
Die erste Erwähnung der Burg stammt aus dem Jahr 1152, als sie dem Kloster Posa bei Zeitz gehörte. Später diente sie als Jagdresidenz der Bischöfe von Naumburg und wurde schrittweise in eine private Wohnanlage umgewandelt.
Der Burgname bezieht sich auf die Familie von Hückeswalde, die das Anwesen im Mittelalter prägte. Die Struktur zeigt heute noch die Merkmale einer mittelalterlichen Wehranlage, die später zu einer komfortablen Residenz umgebaut wurde.
Die Burg ist zugänglich durch Führungen am zweiten Sonntag jeden Monats. Besucher können die barocke Galeriedecke sehen und den restaurierten Wachturm erklimmen.
Ein geschnitzter Schrank mit einer Inschrift von Georg Pflug aus dem Jahr 1606 zeugt von seiner Rolle bei der Umwandlung der Burg in ein Wohnschloss. Dieses Möbelstück ist ein seltenes Beispiel für die persönliche Geschichte des Platzes.
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