Rheydter Höhe, Gipfel in Mönchengladbach, Deutschland
Die Rheydter Höhe ist ein Trümmerberg im Mönchengladbacher Stadtteil Pongs im Süden der Stadt. Ihr Plateau liegt mit 133 m ü. NHN am höchsten Punkt des Stadtgebiets, und von Fuß bis Gipfel misst sie 64 m, womit sie der höchste Trümmerberg Deutschlands ist. Am nördlichen Fuß liegen ein Wasserspielplatz, ein Weiher und der Rheydter Stadtwald.
Der Hügel entstand nach dem Luftangriff auf Mönchengladbach und Rheydt im Jahr 1945, als große Teile beider Städte zerstört wurden. Die Trümmer der zerstörten Gebäude wurden an diesem Ort zusammengetragen und bildeten schrittweise diese Erhebung.
Im Volksmund heißt der Hügel Monte Clamotte, „Schutthaufen“, und auch Rheydter Müllberg, nach dem Hausmüll, der in den 1950er Jahren hier abgelagert wurde. Die Namen zeigen, wie aus einem Kriegstrümmerhaufen ein Orientierungspunkt im Stadtteil Pongs wurde.
Die Dahlener Straße und die Autobahn A 61 verlaufen südlich bzw. westlich am Berg vorbei, von ihnen ist der Fuß des Hügels erreichbar. Das Plateau dient als Aussichtspunkt; die Anstiege sind Serpentinen, und etwa 30 Meter unterhalb der Hochebene sind nach Regen Stücke von Plastiktüten in den Wegewänden zu sehen. Am nördlichen Fuß liegen ein Wasserspielplatz, ein Weiher und der Rheydter Stadtwald mit Grillplätzen, Minigolf und einem Café.
Mit 64 Metern von Fuß bis Gipfel ist er der höchste Trümmerberg Deutschlands. Etwa 30 Meter unterhalb des Aussichtsplateaus sind an den Wänden der Serpentinen Stücke von Plastiktüten zu erkennen, die der Regen im Laufe der Zeit freigespült hat.
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