Echinger Stausee, Stausee in Deutschland
Der Echinger Stausee ist ein künstliches Staugewässer in der Nähe von Eching in Bayern, das eine Fläche von etwa 112 Hektar bedeckt und durchschnittlich zwei Meter tief ist. Sein flaches Wasser wird von Röhrichtbeständen und Grünlandfluren umgeben und ermöglicht einen wichtigen Lebensraum für Wasservögel und Insekten.
Der Stausee wurde 1929 als letzter Teil der Mittlere-Isar-Kanal-Serie errichtet, die zwischen 1921 und 1929 entstand, um Wasser von der Isar abzuleiten und Elektrizität zu erzeugen. 1982 wurde ein Bereich um den See als Vogelschutzgebiet ausgewiesen, und 1995 wurde die Jagd verboten, um die Tierwelt besser zu schützen.
Der See trägt den Namen des nahe gelegenen Dorfes Eching und ist bis heute ein wichtiger Ort für Vogelbeobachter und Naturfreunde aus der Region. Die flachen Uferzonen und Röhrichtbestände prägen das Bild und zeigen, wie Menschen und Natur hier dauerhaft zusammenleben.
Der See ist mit dem Auto über die Autobahn nördlich von München erreichbar und verfügt über einen Parkplatz in der Nähe des Beobachtungsturms; am Wochenende kann der Parkplatz begrenzt sein, daher ist ein frühes Eintreffen ratsam. Ein Spazierweg rund um den See ermöglicht verschiedene Beobachtungspunkte, und man sollte Hunde an der Leine halten und laute Geräusche vermeiden, um die Tierwelt nicht zu stören.
Der See gefriert im Winter normalerweise nicht vollständig, weil das Wasser durch die Anlage ständig fließt, was bedeutet, dass Wasservögel dort Nahrung finden und den ganzen Winter über bleiben können. Diese Besonderheit macht den See zu einer seltenen Zufluchtsstätte für Zugvögel, die normalerweise wärmere Gegenden aufsuchen würden.
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