Robert-Blum-Denkmal, Kulturdenkmal in Karben, Deutschland.
Das Robert-Blum-Denkmal ist ein etwa 150 Zentimeter hoher Steinobelisk auf der Bauchwiese etwas außerhalb Petterweils an der Straße nach Rodheim vor der Höhe. Seine Vorderseite trägt eine Inschrift, die Robert Blum, Mitglied der Deutschen Nationalversammlung, und den 9. Juli 1848 nennt. Der Stein steht in der Robert-Blum-Anlage, einem kleinen Park mit Spielplatz und einem Denkmal zur 1200-Jahr-Feier Petterweils.
Der Obelisk wurde am 9. Juli 1849 errichtet, ein Jahr nach Blums Wiesenrede auf der Bauchwiese und ein halbes Jahr nach seiner Hinrichtung in Wien, um den Ort zu markieren, an dem er vor einer vom Pfarrer Heinrich Christian Flick organisierten Volksversammlung sprach. 1852 ordnete der Staat die Entfernung an; die Dorfbevölkerung vergrub den Stein, der erst am 10. November 1895 nach erteilter Genehmigung wieder aufgestellt wurde.
Das Denkmal erinnert an eine Rede, die Robert Blum 1848 an diesem Ort vor der Gemeinde hielt. Die Inschrift auf dem Obelisken bewahrt das Andenken an diesen Auftritt, der in der lokalen Geschichte bedeutsam blieb.
Das Denkmal befindet sich in einem zugänglichen Bereich mit ebener Fläche und ist leicht zu Fuß erreichbar. Der Ort hat begrenzte Parkplätze in der Nähe, daher ist es empfehlenswert, Zeit für die Anreise einzuplanen.
Einheimische vergruben das Denkmal 1852, um es vor behördlichen Abbauverfügungen zu schützen, und es wurde erst 1895 offiziell wieder aufgestellt. Diese geheime Bewahrung zeigt, wie wichtig die Erinnerung an Blum für die lokale Gemeinschaft war.
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