St. Aegidius, Neugotische Pfarrkirche in Bad Salzig, Deutschland
St. Aegidius ist eine neugotische Pfarrkirche, die auf einem Hügel südwestlich des früheren Dorfzentrums von Bad Salzig steht und über eine lange Treppe von Norden zugänglich ist. Das Gebäude dient weiterhin als religiöses Zentrum für katholische Gottesdienste und ist gleichzeitig ein geschütztes Kulturdenkmal in Rheinland-Pfalz.
Die erste Kapelle an diesem Ort geht auf das Jahr 1275 zurück, als Erzbischof Heinrich II. von Finstingen ihre Widmung an den heiligen Ägidius dokumentierte. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Kapelle erweitert und in ihrer heutigen neugotischen Form neu gestaltet.
Die Kirche zeigt an ihrer nordwestlichen Außenseite Steinplastiken, die Jesus und drei Apostel in der Szene vom Ölberg darstellen. Diese Darstellung gibt einen Einblick in die religiöse Bildsprache, die für Besucher beim Erkunden der Fassade sichtbar wird.
Der Zugang zur Kirche erfolgt über eine lange Steintreppe von Norden, was beim Besuch mit kleineren Kindern oder eingeschränkter Mobilität berücksichtigt werden sollte. Die beste Zeit zum Erkunden ist tagsüber bei Tageslicht, um die Skulpturen und architektonischen Details vollständig schätzen zu können.
Die Kirchenorgel wurde 1715 aus der Benediktinerabtei Marienberg hierhergebracht und zeigt damit eine ungewöhnliche Geschichte des Instrumentalaustauschs zwischen religiösen Einrichtungen. Besucher können dieses historische Musikinstrument bei Gottesdiensten oder speziellen Anlässen hören.
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