Osterholzer Friedhof, Kulturerbe-Friedhof in Osterholz, Deutschland.
Der Osterholzer Friedhof ist ein Friedhof in Bremen-Osterholz mit einer Fläche von 79,5 ha und damit der größte Bremens. Sein Entwurf von Paul Freye und Franz Seeck sieht eine vierreihige Lindenallee als zentrale Achse vor, die nach etwa einem Drittel ihrer Länge abknickt, sowie kanalartige Wasserzüge von rund 8.000 m². Die Anlage umfasst 47 Gräberfelder mit etwa 26.000 Gräbern.
1907 erwarb Bremen den 67 ha großen Kämena-Hof zwischen Ellener- und Holterfeld für einen neuen Zentralfriedhof des Bremer Ostens. Ein Wettbewerb 1909/1910 brachte 96 Entwürfe ein; der mit dem zweiten Preis ausgezeichnete Entwurf von Gartenarchitekt Paul Freye und Architekt Franz Seeck wurde ab November 1910 auf einem ersten, 35 ha großen Bauabschnitt ausgeführt.
Der Friedhof wird auch fälschlich Friedhof Sebaldsbrück genannt, nach dem Nachbarortsteil; er liegt an der Grenze von Osterholz und Sebaldsbrück, östlich des Mercedes-Benz-Werks. Seine Hauptachse ist eine vierreihige Lindenallee vom Haupttor an der Osterholzer Heerstraße, die nach etwa einem Drittel ihrer Länge leicht abknickt und am Knick von einer Nebenachse zur Kapelle gekreuzt wird.
Der Friedhof ist zu Fuß durch verschiedene Ein- und Ausgänge zugänglich und das Wegesystem erlaubt einfache Orientierung zwischen den Grabfeldern. Es empfiehlt sich, Zeit zum Erkunden einzuplanen, da das Gelände ausgedehnt ist.
Der Friedhof wird oft fälschlich Friedhof Sebaldsbrück genannt, weil er an der Grenze von Osterholz und Sebaldsbrück liegt. 1907 wurde das 67 ha große Gut Kämena mit altem Eichenbestand gekauft; der übrige Platz war baumlos, daher wurden rund 100.000 Gehölze gepflanzt.
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