Schloss Ehrenberg, Mittelalterliche Spornburg in Altenburg, Deutschland.
Schloss Ehrenberg ist eine Spornburg auf einem strategischen Hügel in Altenburg und zeigt heute Merkmale der Neorenaissance und des Neobarocks aus der Umbauzeit 1878-1880. Das Schloss wurde später umgenutzt und beherbergt heute in seinen sanierten Nebengebäuden Büroräume einer regionalen Zeitung.
Das Schloss wurde 1244 erstmals erwähnt und durchlief mehrere Eigentümerwechsel, nachdem das Adelsgeschlecht der Altenburg-Burggrafen 1329 ausstarb. Zwischen 1805 und 1816 wurde das Anwesen als Baumwollspinnerei genutzt, bis ein großes Feuer die landwirtschaftlichen Gebäude zerstörte.
Der Name Ehrenberg geht auf Sifridus de Herinberc zurück, der 1244 urkundlich erwähnt wird. Ein Rundturm aus dem 16. Jahrhundert blieb aus älteren Bauphasen erhalten und wurde in den historistischen Umbau von 1878 bis 1880 einbezogen. Der um 1880 angelegte Park mit Gartenhaus, Springbrunnen und Grotte ist noch als Parkanlage erkennbar, und eine Straßenbezeichnung im Ort erinnert an die 1828 errichtete Fasanerie.
Das Schloss ist in Privatbesitz und wird restauriert; eine öffentliche Zugänglichkeit von Park oder Innenräumen belegen die Quellen nicht. In einem Nebengebäude hat der Kurier seinen Sitz, das Wochenblatt für den Großraum Altenburg, Schmölln und Meuselwitz. Die Anlage liegt auf einem Bergsporn bei Ehrenberg unweit von Altenburg; der um 1880 angelegte Garten mit Gartenhaus, Springbrunnen und Grotte ist heute noch als weitläufige Parkanlage erkennbar.
Zwischen 1805 und 1816 betrieb man auf dem Schlossgelände eine Baumwollspinnerei, eine überraschende industrielle Nutzung für einen mittelalterlichen Adelssitz. Diese Episode zeigt, wie flexibel solche Burgen zu unterschiedlichen Zeiten angepasst wurden.
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