Vogtlandsee, Stausee in Deutschland
Der Vogtlandsee ist ein künstlicher Stausee im Vogtlandkreis mit einer Fläche von etwa 6 Hektar, umgeben von Waldgebiet. Der See hat mooriges Unterland, das zu saurem Wasser führt, weshalb hier keine Fische leben.
Der See wurde zwischen 1935 und 1937 gebaut und diente ursprünglich dem Hochwasserschutz durch einen Damm von etwa 7 Metern Höhe. Heute erfüllt das Bauwerk auch Aufgaben in der Wasserwirtschaft für die umliegenden Regionen.
Der See wird von Einheimischen und Besuchern als ruhiger Rückzugsort in der Natur geschätzt, wo man den Alltag hinter sich lässt. Die moorige Umgebung und das klare Wasser prägen das Bild des Ortes und machen ihn zu einem besonderen Platz für alle, die Stille und Natur suchen.
Der See ist das ganze Jahr geöffnet und kann von einem Parkplatz am Waldpark Grünheide aus erreicht werden, von dem aus etwa ein Kilometer auf einem ebenen Weg zum Wasser führt. Der Weg ist auch für Menschen mit Gehbehinderungen geeignet und bietet einfachen Zugang ohne feste Eintrittskosten.
Im Norden des Sees befindet sich eine kleine Insel, die nur durch einen schmalen Wasserstreifen vom Ufer getrennt ist und mit ihrer geringen Breite von wenigen Metern ein überraschendes Element dieser stillen Gewässer darstellt. Der moorige Boden hat auch ungewöhnliche Libellenarten wie die Kleine Moosjungfer hervorbracht, die in den Verlandungsbereichen beobachtet werden können.
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