Stiftskirche St. Marien, Lutherische Kirche in Obernkirchen, Deutschland.
Die Stiftskirche St. Marien ist eine Kirche, deren ältester Teil der mächtige romanische Westriegel mit Doppelspitze ist, der von zwei pyramidalen Spitzen bekrönt wird. Das Langhaus ist eine dreischiffige gotische Halle aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts, und die Nordfassade hat fünf Giebel. Über der Vierung steht ein Dachreiter.
Die ursprüngliche Kirche entstand um 1167 unter der Leitung von Bischof Wernher von Minden. Die heutige gotische Hallenkirche ersetzte im Laufe der Mittelalters die ältere Romanik und zeigt die Baugeschichte verschiedener Epochen.
Der 1496 geweihte Passionsaltar ist aus Lindenholz geschnitzt und vergoldet, seine Predella aus Obernkirchener Sandstein. Die Tafeln zeigen über 200 Figuren, darunter lateinische Inschriften wie „crufixus est pro nobis“ unter der Kreuzigung. Die Flügel, ursprünglich nur an Feiertagen geöffnet, zeigen auf der Rückseite Maria und die heilige Anna.
Die Kirche hat von außen freien Zugang zum Gelände, und es gibt regelmäßig Gelegenheiten, das Innere zu besuchen. Am besten informieren Sie sich vorher über aktuelle Öffnungszeiten oder geplante Führungen im Ort.
Der 1496 geweihte Passionsaltar umfasst mehr als 200 geschnitzte Figuren. Lateinische Tituli benennen jede Szene, von „orat patre“ in Gethsemane bis „noli me tangere“ bei der Begegnung mit Maria Magdalena. Die nur an Feiertagen geöffneten Flügel zeigen auf der Rückseite Maria und ihre Mutter Anna.
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