Ehrenmal Marienfeld, Kriegerdenkmal am ehemaligen Klostereingang in Marienfeld, Deutschland.
Das Ehrenmal Marienfeld ist ein Denkmal an einem früheren Klostereingangzu Ehren der Gefallenen beider Weltkriege. Die Struktur besteht aus einer kreisrunden Steinkonstruktion mit einem achteckigen, glockenförmigen Dach, unter der eine Kalksteinfigur des Heiligen Georg einen Drachen besiegt.
Das Denkmal entstand zwischen 1952 und 1955 und nutzte ein Brunnenhaus aus dem 18. Jahrhundert wieder, das zum Kloster gehörte. Diese Umwandlung des historischen Bauwerks in ein Kriegsdenkmal verband die religiöse Vergangenheit des Ortes mit dem Gedenken an die Kriegsopfer.
Der Ort trägt den Namen Marienfeld nach dem Benediktinerkloster, das hier seit dem Mittelalter stand. Besucher können heute noch die enge Verbindung zwischen dem Denkmal und der religiösen Geschichte des Ortes spüren, die in der Wahl des Heiligen Georg als zentrale Figur sichtbar wird.
Das Denkmal steht auf einem dreieckigen Platz namens Kirmeswäldchen, der von Buchen umgeben und durch niedrige Eisenketten begrenzt ist. Der Ort befindet sich südlich der Klosterstrasse und ist zu Fuß leicht zu erreichen.
Im Jahr 1954 riefen Anwohner zur Änderung der ursprünglichen Statue auf, was zum Austausch gegen eine neue Figur des Heiligen Georg führte. Der Bildhauer Hubert Hartmann schuf die heute sichtbare Statue, die das Ergebnis dieser lokalen Bürgerbeteiligung ist.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.