Eimsbütteler Park „Am Weiher“, Öffentlicher Park im Stadtteil Eimsbüttel, Hamburg, Deutschland.
Der Eimsbütteler Park „Am Weiher“ ist eine 2,27 Hektar große Anlage im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel, deren Hauptfläche der von der Ottersbek gespeiste Weiher bildet. Ein geschwungener Rundweg führt meist direkt am Wasser entlang, gesäumt von Hängenden Weiden, Kastanien und Ahorn. Ein Holzpodest auf dem Wasser dient der Vogelbeobachtung, das Kleinkindbecken liegt auf einer Wiese zwischen Ottersbekallee und Unnastraße.
Das Gelände beherbergte im 17. Jahrhundert Fischteiche des Johannisklosters, bevor es in Privatbesitz von Hamburgern überging. Diese Umwandlung markierte den Wechsel von kirchlicher Nutzung zu privaten Grünflächen für die wachsende Stadt.
Der Name des Parks stammt von der Ottersbek, benannt nach den Fischottern, die hier einst lebten; ihr aufgestauter Teil bildet den Weiher, der die Anlage dominiert. Das 1904 errichtete Toilettenhäuschen am Eingang der Straße Im Gehölz, teils massiv und teils in Fachwerkbauweise, beherbergt seit mehreren Jahren ein Café.
Der Park hat mehrere Eingänge und ist überwiegend barrierefrei. Das Planschbecken für Kleinkinder liegt auf der Wiese zwischen Ottersbekallee und Unnastraße, der größere Spielplatz im westlichen Teil bei der Neuapostolischen Kirche gegenüber der St. Bonifatiuskirche. Der Rundweg führt meist direkt am Wasser entlang und wird gern von Joggern genutzt; eine Hundewiese ist nicht ausgeschildert.
Drei Bäume des Parks sind als besonders aufgeführt: eine Mispel (Mespilus germanica), eine Echte Sumpfzypresse und eine Stieleiche. Die Mispel ist die Besonderheit, ein Obstbaum, der einst wegen seiner braunen, spät reifenden Früchte gepflanzt wurde. Zu finden sind sie am Rundweg um den Weiher.
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