Königliche Anatomie, Anatomisches Institut in Ludwigsvorstadt, Deutschland.
Die Königliche Anatomie ist ein architektonisches Gebäude an der Pettenkoferstraße 11 in München mit charakteristischen neoklassizistischen Elementen und Flügelbereichen. Das Bauwerk besteht aus armiertem Beton und verfügt über mehrere Geschosse mit speziellen Funktionsbereichen für anatomische Studien.
Der Bau entstand zwischen 1905 und 1907 nach Entwürfen des Architekten Max Littmann und ersetzte eine ältere Anlage, die Leo von Klenze bereits 1824 geplant hatte. Mit seiner Fertigstellung markierte das Gebäude einen Wendepunkt in der modernen medizinischen Ausbildungsarchitektur Bayerns.
Das Gebäude ist ein wichtiger Ort für die medizinische Ausbildung an der Ludwigs-Maximilians-Universität und prägt bis heute das Bild der Universität in diesem Stadtteil. Studierende und Forscher treffen sich hier für praktische und theoretische Arbeiten.
Das Gebäude liegt zentral im Stadtteil Ludwigsvorstadt und ist zu Fuß von der U-Bahn aus erreichbar. Da es sich um eine aktive Forschungs- und Lehreinrichtung handelt, ist der Besuch von außen möglich, doch sollte man Besuchszeiten vorher erfragen.
Der Mikroskopiesaal im Innern ist mit einer armierte-Betondachkuppel von etwa 22 Metern Durchmesser überspannt, die in Deutschland zu den Pionierbeispielen dieser Konstruktionstechnik gehört. Diese technische Innovation ermöglichte damals großzügige Lehrräume ohne störende Stützpfeiler.
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